Zuletzt aktualisiert: 17. Oktober 2026
Logarithmus-Rechner
log, ln & lg zu beliebiger Basis berechnen – mit Probe
Basierend auf 2 Quellen
Der Logarithmus-Rechner berechnet kostenlos jeden Logarithmus: Zehnerlogarithmus (lg), natürlichen Logarithmus (ln), binären Logarithmus (lb) oder eine eigene Basis. Gib einfach Zahl und Basis ein – der Rechner liefert das Ergebnis, die Probe (Basis hoch Ergebnis) sowie ln, lg und lb deiner Zahl auf einen Blick. Im Umkehr-Modus rechnest du Potenzen wie 2^10 = 1.024 und prüfst sie per Rückrechnung. Ungültige Eingaben wie negative Zahlen oder die Basis 1 erkennt der Rechner automatisch und erklärt, warum sie nicht definiert sind. Ideal für Schule, Studium und alle, die exponentielles Wachstum verstehen wollen.
So verwendest du diesen Rechner
Gib zunächst deine Werte in die Felder Berechnungsmodus, Zahl x, Logarithmus-Basis, Eigene Basis, Exponent ein. Prüfe Einheiten und Zahlenformat im deutschen Stil. Das Ergebnis wird automatisch aktualisiert und kann zusätzlich über die Schaltfläche berechnet werden. Nutze die Ausgabe als Orientierung und vergleiche sie bei Bedarf mit weiteren Quellen.
So funktioniert der Logarithmus-Rechner
Der Logarithmus beantwortet eine einzige Frage: Mit welcher Hochzahl muss ich die Basis potenzieren, um die gesuchte Zahl zu erhalten? Der Ausdruck log₁₀(100) = 2 bedeutet nichts anderes als: 10 hoch wie viel ergibt 100? Antwort: 10² = 100.
So bedienst du den Rechner: Im Feld modus wählst du zwischen „Logarithmus berechnen" und „Umkehrung: Potenz berechnen". Im Logarithmus-Modus trägst du unter zahl_x die Zahl ein, deren Logarithmus du suchst, und unter basis_modus die gewünschte Basis – Zehnerlogarithmus (10), natürlicher Logarithmus (e ≈ 2,71828), binärer Logarithmus (2) oder eine eigene Basis, die du dann im Feld basis_eigen eintippst. Im Potenz-Modus gibst du stattdessen Basis und exponent ein und erhältst die Potenz – also die Probe zum Logarithmus.
Durchgerechnetes Beispiel: Du wählst modus = „Logarithmus berechnen", zahl_x = 100 und basis_modus = „Zehnerlogarithmus". Der Rechner liefert ergebnis = 2, denn 10² = 100. Zur Kontrolle zeigt die Ausgabe probe_x = 100 (Basis hoch Ergebnis). Zusätzlich siehst du ln_x = 4,605170 (natürlicher Logarithmus), log10_x = 2 und log2_x = 6,643856. Gibst du zahl_x = −5 ein, meldet der Rechner über fehlerhinweis: „Ungültige Zahl: Der Logarithmus ist nur für Zahlen größer als 0 definiert."
Was ist ein Logarithmus?
Der Logarithmus ist die Umkehroperation des Potenzierens. Während 10² = 100 eine Potenz berechnet, fragt log₁₀(100) = 2 nach dem Exponenten. Drei Schreibweisen musst du kennen: lg(x) steht für den Zehnerlogarithmus (Basis 10), ln(x) für den natürlichen Logarithmus (Basis e ≈ 2,718281828) und lb(x) für den binären Logarithmus (Basis 2). Jede dieser drei Basen hat ihr Revier: lg in Technik und Schulmathematik, ln in Naturwissenschaft und Finanzmathematik, lb in der Informatik, wo alles in Bits und Zweierpotenzen zählt.
Zehn Fakten, die sitzen müssen: log₁₀(100) = 2; ln(e) = 1; log₂(32) = 5; log₅(125) = 3; log(1) = 0 bei jeder Basis, denn jede Zahl hoch 0 ergibt 1; ln(10) = 2,302585; ln(2) = 0,693147; log₁₀(2) = 0,301030; 2¹⁰ = 1.024 – die Zahl, die jeder Informatiker kennt; und log(0) sowie der Logarithmus negativer Zahlen sind im Reellen nicht definiert, weil keine Potenz einer positiven Basis je 0 oder negativ wird.
Die Formel: So wird der Logarithmus berechnet
Die zentrale Rechenregel heißt Basiswechsel: log_b(x) = ln(x) / ln(b). Mit ihr lässt sich jeder Logarithmus auf den natürlichen Logarithmus zurückführen – genau so rechnet auch dieser Rechner intern, denn Computer kennen von Haus aus nur ln. Beispiel: log₅(125) = ln(125) / ln(5) = 4,828314 / 1,609438 = 3, und die Probe bestätigt: 5³ = 125.
Drei Rechenregeln vereinfachen fast jede Logarithmus-Aufgabe. Die Produktregel: log(a · b) = log(a) + log(b) – aus Multiplikation wird Addition. Die Quotientenregel: log(a / b) = log(a) − log(b). Die Potenzregel: log(aⁿ) = n · log(a). Vor Taschenrechnern war das überlebenswichtig: Ganze Generationen von Ingenieuren haben mit dem Rechenschieber multipliziert, indem sie Logarithmen addiert haben. Auch heute steckt die Idee in jedem Taschenrechner und in jeder Tabellenkalkulation.
Wo dir der Logarithmus im Alltag begegnet
Logarithmen verstecken sich überall dort, wo Größen über viele Zehnerpotenzen reichen. Der pH-Wert ist definiert als pH = −log₁₀ der Wasserstoffionen-Konzentration: pH 3 ist zehnmal saurer als pH 4 und hundertmal saurer als pH 5. Dezibel messen Pegel logarithmisch: +10 dB bedeuten die zehnfache Leistung, +3 dB ungefähr die doppelte. Um solche Verhältnisse anschaulich in Prozent auszudrücken, hilft der Prozentrechner – 3 dB mehr entsprechen etwa +100 % Leistung.
Die Richterskala für Erdbeben ist logarithmisch: Ein Beben der Magnitude 6 setzt rund 32-mal so viel Energie frei wie eines der Magnitude 5 – die Amplitude ist zehnmal so groß, die Energie wächst mit dem Faktor 10^1,5. In der Finanzmathematik beantwortet der Logarithmus die Frage nach der Verdopplungszeit: t = ln(2) / ln(1 + r). Bei 10 % Jahreszins verdoppelt sich ein Kapital nach ln(2) / ln(1,1) = 0,693147 / 0,095310 = 7,27 Jahren – die bekannte 72er-Regel (72 / 10 = 7,2) ist nur die gerundete Faustformel dazu. Wie sich das Guthaben Jahr für Jahr entwickelt, zeigt der Zinseszins-Rechner.
Warum gibt es keinen Logarithmus von 0 oder negativen Zahlen?
Weil die Definition es verbietet. Der Logarithmus log_b(x) fragt nach dem Exponenten y mit b^y = x. Für jede positive Basis b ist b^y immer positiv – egal, ob y positiv, negativ oder null ist. Es gibt also schlicht kein y, für das 10^y = 0 oder 10^y = −5 gelten würde. Deshalb meldet der Rechner bei zahl_x ≤ 0 über das Feld fehlerhinweis eine klare Fehlermeldung statt einer falschen Zahl.
Dasselbe gilt für die Basis: Sie muss größer als 0 und ungleich 1 sein. Die Basis 1 ist ausgeschlossen, weil 1^y für jedes y gleich 1 ist – die Frage „1 hoch wie viel ergibt 5?" hat keine Antwort. Auch negative Basen sind im Reellen tabu, weil z. B. (−2)^(1/2) keine reelle Zahl ergibt. Der Rechner prüft das automatisch im Feld gueltig, bevor er rechnet.
Logarithmus, Potenz und Wurzel: drei Seiten derselben Medaille
Potenzieren, Logarithmieren und Wurzelziehen gehören zusammen: Aus a^n = b folgen die Wurzel ⁿ√b = a und der Logarithmus log_a(b) = n. Die Wurzel fragt nach der Basis, der Logarithmus nach dem Exponenten. Deshalb ergänzen sich Wurzelrechner und Logarithmus-Rechner perfekt – wer Gleichungen wie 2^x = 32 löst, landet bei x = log₂(32) = 5.
Der zweite Modus dieses Rechners („Umkehrung: Potenz berechnen") macht die Gegenrichtung greifbar: Basis 2 und exponent = 10 ergeben potenz_ergebnis = 1.024, und die Rückrechnung zeigt log₂(1024) = 10. Wer tiefer in Gleichungen einsteigen will, findet im Nullstellenrechner das passende Werkzeug für Funktionen – und für alles rund um rechtwinklige Dreiecke bleibt der Satz des Pythagoras die erste Adresse.
So ist dieser Rechner entstanden
Dieser Rechner ist Teil der Rechner-Sammlung von RechnerOnline24.de und wurde im Oktober 2026 als eigenständiges Mathe-Werkzeug gebaut – bewusst ohne Anmeldung, ohne Werbung im Rechenweg und ohne Fachchinesisch. Die Formeln wurden gegen einen echten Formel-Evaluator getestet: Zehn Testfälle von log₁₀(100) = 2 über ln(e) = 1 und 2^10 = 1.024 bis zu den Fehlerfällen (negative Zahl, Basis 1) liefern exakt die von Hand nachgerechneten Werte. Die mathematischen Definitionen folgen der deutschsprachigen Wikipedia (Artikel „Logarithmus") und mathebibel.de. Wo andere Rechner nur ein Ergebnis ausspucken, zeigt dieser hier zusätzlich die Probe (Basis hoch Ergebnis), alle drei Standard-Logarithmen und die Rückrechnung im Potenz-Modus – damit du jedes Ergebnis sofort selbst verifizieren kannst.
Häufig gestellte Fragen
Was ist log₁₀(100)?
log₁₀(100) = 2, denn 10² = 100. Der Zehnerlogarithmus fragt: 10 hoch wie viel ergibt 100? Antwort: 2. Die Probe bestätigt es: 10 hoch 2 = 100.
Wie berechne ich den natürlichen Logarithmus ln(e)?
ln(e) = 1, denn e¹ = e. Die Eulersche Zahl e ≈ 2,71828 ist die Basis des natürlichen Logarithmus; ln(e) ist also definitionsgemäß 1. Zum Vergleich: ln(10) = 2,302585.
Was ist der Unterschied zwischen lg, ln und lb?
Alle drei sind Logarithmen, nur die Basis unterscheidet sich: lg(x) nutzt Basis 10 (Technik, Schule), ln(x) nutzt Basis e ≈ 2,71828 (Naturwissenschaft, Finanzmathematik) und lb(x) nutzt Basis 2 (Informatik, z. B. Bits). Umrechnen geht per Basiswechsel: log_b(x) = ln(x) / ln(b).
Warum ist der Logarithmus von 1 immer 0?
Weil jede (positive) Zahl hoch 0 gleich 1 ist: b⁰ = 1. Die Frage „Basis hoch wie viel ergibt 1?" beantwortet sich daher bei jeder gültigen Basis mit 0 – also log(1) = 0.
Gibt es einen Logarithmus von negativen Zahlen oder von 0?
Nein – im Reellen nicht. Eine positive Basis hoch irgendeinen Exponenten ist immer positiv, also gibt es kein y mit z. B. 10ʸ = −5 oder 10ʸ = 0. Dieser Rechner meldet solche Eingaben automatisch als ungültig.
Wie rechne ich einen Logarithmus in eine andere Basis um?
Mit der Basiswechsel-Formel log_b(x) = ln(x) / ln(b). Beispiel: log₅(125) = ln(125) / ln(5) = 4,828314 / 1,609438 = 3. Probe: 5³ = 125. So rechnet auch dieser Rechner intern.
Wozu brauche ich Logarithmen im Alltag?
Überall, wo Größen über viele Zehnerpotenzen reichen: Der pH-Wert (pH 3 ist zehnmal saurer als pH 4), Dezibel (+10 dB = zehnfache Leistung), die Richterskala und die Verdopplungszeit von Geldanlagen – t = ln(2) / ln(1 + r).
Wie lange dauert es, bis sich mein Geld bei 10 % Zinsen verdoppelt?
t = ln(2) / ln(1,1) = 0,693147 / 0,095310 = 7,27 Jahre. Die bekannte 72er-Regel (72 / 10 = 7,2 Jahre) ist die gerundete Faustformel dazu.
Quellen
Erstellt von

Ähnliche Rechner aus derselben Kategorie
Priorisiert nach ähnlichen Begriffen im Titel, sonst nach Relevanz innerhalb der Kategorie.
Wurzelrechner
n-te Wurzel ziehen, Wurzeln vereinfachen und per Probe prüfen – kostenlos, mit Rechenweg.
Bruchrechner
Brüche addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren – mit Rechenweg, automatischem Kürzen und Dezimalzahl.
Stammfunktion Rechner
Stammfunktion F(x) bilden – mit Rechenschritten & bestimmtem Integral
Nullstellenrechner
Quadratische Gleichungen lösen: x₁, x₂, Diskriminante & komplexe Lösungen
Integralrechner
Bestimmte & unbestimmte Integrale online berechnen – mit Stammfunktion und Grenzen
Satz des Pythagoras-Rechner
Hypotenuse oder Kathete im rechtwinkligen Dreieck berechnen